Nr. 6154, Ning Hsia

Anfang 19.Jh., 212 x 141 cm

Nr. 6154, Ning Hsia

Internetpreis EUR 12500.-

Zertifikat Beschreibung

Um das Zentrum des Teppichs mit seltenem gelbem Grundton sind buddhistische Symbole gezeichnet. Sie sind hier eingebettet in blaue Wolkenbänder mit zwei weißen Lotosblüten; im Mittelpunkt dieser Ornamentik steht jeweils das Symbol. Die Symbole selbst sind begleitet von dem Zeichen Chi, dem Zeichen des kleinen Wölkchens, das in der buddhistischen Symbolik Glück bedeutet. Die kleinen Wölkchen befinden sich dort, wo Zwischenräume entstehen, und sie sind frei im Raum schwebend dargestellt. Sie umkreisen das eigentliche Zentrum des Teppichs, das im Kern eine Rosette enthält. Von diesem Punkt aus gehen Blüten und Blätter, zu Paaren zusammengefasst, kreisförmig nach außen. Die Verbindung der kleinen Wölkchen und der buddhistischen Symbolik zeigt, dass das gesamte Mittelfeld diesem Thema gewidmet ist. Die Zwickel (Eckmotive) sind stark ausgeprägt und verhältnismäßig dicht von einer Blumengirlande geschmückt. Der gelbe Grund des Teppichs ist leuchtend und sehr offen und frei gezeichnet. Die Bordüre wiederum ist wie bei allen anderen Stücken dieser Gruppe mit einer weißen Perlenborte auf blauem Grund umrandet. Sie ist die innere Abgrenzung zum Innenfeld, während die äußere Umrahmungsbordüre von einer großartigen Blüten- und Rankenornamentik bestimmt wird. Die große Blüte, die in der Grundfarbe des Teppichs erscheint, wird von je einem Rankenpaar rechts und links begleitet. Dazwischen in der frei werdenden Bordürenfläche werden zwei Fledermäuse um ein achteckiges blaugrundiges Shu, dem Zeichen des Glücks, ornamentiert. Diese Bordürenornamentik ist sehr regelmäßig angeordnet, so dass das blaue Shu an der oberen und unteren Querborte in der Mitte liegt und in der Längsborte immer in der Mitte des oberen und unteren Teiles des Teppichs. Die Umrahmung ist auch hier nach außen unidunkelblaugrundig wie bei vielen Satteldecken oder Schabracken.
Anfrage zu diesem Teppich